Monat: Mai 2016

Karrierewege in der Kunst – Teil 3

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Eine gehörige Portion Eigeninitiative..

..und ein paar harte Jahre. So könnte man Horst Schnattlers Weg zur Selbständigkeit beschreiben. Der Musikologe, Komponist und Multiinstrumentalist (Horst spielt Schlagzeug, Gitarre, Bass, Synthesizer, Perkussion, Klavier, Trompete, Klarinette, Saxophon und Geige) gründete vor drei Jahren das Unternehmen Klangkulisse und arbeitet seither als Sounddesigner am guten Ton von Medienproduzenten als auch von Unternehmen und Museen. Die Idee dazu ist schon länger in ihm gereift: „Ich habe mir überlegt was ich kann und was sich daraus formen lässt und schließlich meine Fähigkeiten zusammengelegt und die Klangkulisse gegründet.“
Auf die Frage, wie die Arbeit eines Sounddesigners aussieht, antwortet Horst: „Sounddesign umfasst alles rund um die kreative Tongestaltung, also Geräusche, Effekte und Musik, und geht Hand in Hand mit der technischen Tongestaltung: Aufnahme, Tonschnitt und Tonmischung. Ein Sounddesigner unterstreicht die Botschaft des Gesamtproduktes und arbeitet am roten Faden der akustischen Aufmerksamkeit.“ Oft kommen Kunden mit Filmmaterial oder Tonaufnahmen zu Horst und möchten, dass er deren Klangqualität optimiert: „Ich kümmere mich darum, dass der Sound passt, alles gut verständlich ist und zum Bild passt.“ Zu den Kunden der Klangkulisse zählen Werbeagenturen, Filmproduktionen, Unternehmen und Museen.

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Horst Schnattler hatte es nach der HAK-Matura nach Graz zum Österreichischen Rundfunk verschlagen und arbeitete dort 7 Jahre als Radioproduzent. Nebenbei arbeitete er als Freelancer in einem Tonstudio und begann zusätzlich noch ein Musikologiestudium an der Kunstuniversität Graz/Karl-Franzens Universität, welches er 2013 abschloss. „Das waren ein paar harte Jahre, vieles habe ich mir zusätzlich im Selbststudium angeeignet, aber jetzt habe ich wieder Freizeit“, lacht Horst. Musikalische Kenntnisse hatte er ja bereits in Klagenfurt am Konservatorium erworben, an der Universität in Graz wollte er nun vor allem sein musikalisches Wissen weiter ausbauen: „Das Studium der Musikologie war mir da am Nächsten, das war etwas, mit dem ich mich identifizieren konnte.“ Rückblickend gesehen war er mit dem Lehrangebot sehr zufrieden, gerade die Pflichtfächer, die ihm anfangs nicht sonderlich attraktiv erschienen, entwickelten sich im Laufe der Zeit zu Lieblingsfächern. Zudem erweiterte das durch das Studium erworbene Wissen über Musikgeschichte und verschiedene Musik-Genres seine Hörerfahrung maßgeblich, ein Umstand der ihm jetzt in seiner Arbeit zugute kommt.
Das wichtigste wusste Horst aber schon selbst: „Man muss wirklich zuhören und schauen was die Leute wollen, so kann man flexibel sein, Probleme erkennen und Lösungen finden – weil wenn man eine Firma gründet, muss man Geld verdienen und man verdient es indem man zuhört, mit den Leuten spricht und schaut, was gebraucht wird.“

Kontakt:
KLANGKULISSE
Horst Schnattler, BA
Tel. +43 676 9015515, E-Mail: post@klangkulisse.at
Mandellstraße 6/5, A-8010 Graz, Österreich

Text: Birgit Nikzat

Karriere.Talk

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Tote Hose am Arbeitsmarkt – Was tun?
Im Rahmen der diesjährigen Diskussion geben ExpertInnen wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Strategie, gerade wenn Jobportale und Zeitungen nicht die Fülle an Stellenageboten versprechen, die es vor ein paar Jahren noch gab.

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Fragen:
• Was tun, wenn keine (passenden) Stellenangebote vorhanden sind?
• Wann und wie machen Initiativbewerbungen Sinn?
• Ist Selbstständigkeit eine passende Alternative zu einem fehlenden Jobangebot?

Am Podium zu Gast:
DI(FH) Harald Gorucan, MSc, Leiter Konzern Personalmanagement, Saubermacher Dienstleistungs AG
Doria Pfob, Karrierecoach und Ideen-Insel
Mag. Bernhard Weber, Geschäftsführer des Science Park Graz

Details und Anmeldung: https://careercenter.uni-graz.at/de/bewerberinnen/veranstaltungen/?esraSoftIdva=192247
Die Teilnahme ist kostenfrei.

WANN & WO
Montag, 30.05.2016, 17.00 – 18.30 Uhr im SZ 15.21, Universitätsstraße 15 Bauteil A, 2.OG, A-8010 Graz

Credit: Shutterstock
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