Seminar zu Schutzrechten und Verwertungsmöglichkeiten

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Ein Weiterbildungs-Tipp des Wissenstransferzentrum Süd (WTZ Süd) – auch für Geistes-, Sozial und KulturwissenschafterInnen interessant:

Das WTZ Süd bietet über UNI for LIFE das Seminar „Schützen und verwerten Sie Ihre wissenschaftlichen Ergebnisse – eine Übersicht über Schutzrechte und Verwertungsmöglichkeiten“ an, das Sie bei der Beantwortung folgender Fragestellungen unterstützt:

• Grundlagen zu geistigem Eigentum und gewerblichen Schutzrechten
• Wie schütze ich naturwissenschaftlich oder technisch orientierte Forschungsergebnisse (Erfindungen)?
• Wie schütze ich andere Forschungsergebnisse wie Ideen, Know-How, Software und Ergebnisse der Literatur und Kunst?
• Warum können Patente auch für Universitäten sinnvolle Werkzeuge sein und wie werden diese angewendet?
• Wie wird geistiges Eigentum an den Universitäten verwertet und welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung gibt es?
• Wie gestalte ich die Regelungen zu geistigem Eigentum in meinen Forschungsprojekten?

WER?
• ForscherInnen der Universität Graz
• DiplomandInnen
• DissertantInnen aller Fachbereiche

WANN & WO?
Datum und Zeit: Donnerstag, 12. Januar 2017, 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: Technische Universität Graz, Institut für Betriebswirtschaftslehre und Betriebssoziologie, Kopernikusgasse 24/2. Stock, Raum SR2 NT 02100

Klicken Sie hier für weitere Informationen und Anmeldung!

Karrierewege von GeisteswissenschafterInnen – Vol. 6

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Ein offener Geist

Alexandra Ritter hat an der Karl-Franzens-Universität Theologie und Italienisch auf Lehramt studiert und begann 1996 am HAK-Maturalehrgang der Skihandelsschule Schladming zu unterrichten. In den darauffolgenden Jahren absolvierte sie zusätzlich die Direktorenausbildung und hatte große Pläne für die Zukunft der Schule: „Ich habe offensichtlich in meinem inneren Wesen diesen Freigeist – oder vielleicht Privatwirtschafterin – in mir. Ich wollte, dass die Skihandelsschule Schladming mindestens genauso bekannt wird wie das Skigymnasium Stams. Leider stieß ich dabei auf Widerstände bei der Lehrerschaft“ erzählt Alexandra. Da sie nicht die Möglichkeit sah ihre Pläne verwirklichen zu können, zog sie kurzerhand die Konsequenzen und verließ die Schule für immer. „Ich habe nicht gewusst, was auf mich zukommt – ich bin gegangen, ohne etwas in der Hand zu haben. Unter der Hand wurde sogar gemunkelt, dass ich es mit meinen Fächern, Theologie und Italienisch, in der Privatwirtschaft nicht schaffen würde“, erinnert sich Alexandra. Sie begann im Sommer des Jahres 2002 als Teamleiterin bei AWD Finanzdienstleistungen in Graz zu arbeiten, wechselte aber bald darauf nach Wien zur Tageszeitung „Die Presse“. „Ich werfe mich immer ins Wasser und rudere einfach“, meint Alexandra, „ich fragte damals meinen zukünftigen Vorgesetzten, was ich denn finanziell auf die Beine stellen müsste, um ein eigenes Magazin zu kreieren. Danach habe ich mich mit einem Redakteur zusammengesetzt und mich auf die Suche nach Sponsoren gemacht. Und ich habe es geschafft. Im Endeffekt habe ich bei der Tageszeitung „Die Presse“ den Österreichtourismus aufgebaut – wenn du für etwas brennst, dann machst du es einfach.“ Heute gibt es diese spezielle Seite 3 im Reiseteil nicht mehr.

Alexandra Ritter
Alexandra Ritter

Bis 2006 arbeitete Alexandra bei „Die Presse“, danach ließ sie sich von der Veranstaltungsagentur Kursalon Hübner in Wien abwerben. Als Salesmanager für Österreich und Italien war sie für die Kundenbetreuung, Vermarktung, Planung und Durchführung von Tourneen des Salonorchesters Alt Wien zuständig. Nach relativ kurzer Zeit beschloss Alexandra jedoch, sich mit einer eigenen Künstleragentur selbständig zu machen: „Ich war mit der Arbeitsethik des Kursalons Hübner nicht einverstanden und habe daraufhin eine eigene Künstleragentur, MusicArtsVienna, gegründet, um zu zeigen, dass es auch anders geht – aus keinem anderen Motiv heraus habe ich mich selbständig gemacht. Da hat mein Gerechtigkeitssinn einfach überhandgenommen.“ Um sich das fehlende Fachwissen anzueignen, absolvierte sie parallel zum Aufbau der Agentur auf der Universität für angewandte Kunst in Wien das Masterstudium „Art & Economy“. Zusätzlich arbeitete sie nebenbei bei Nespresso, um sich besser finanzieren zu können. Der Anfang war schwer: „Ich habe im Namen meiner neuen Agentur an die 200 Hotels angeschrieben – ohne Erfolg. Ich entwickelte daraufhin ein Kulturkonzept für Zell am See – eine Konzertreihe am Berg unter dem Titel ‚Hochkultur‘. Ich stellte den Zuständigen mein Konzept vor und es wurde angenommen. Wenn sie mich damals gefragt hätten, wie viele Konzerte dieser Art ich schon organisiert hatte, hätte ich sagen müssen: noch kein einziges. Aber es hat niemand gefragt. Vier Jahre lang, bis 2011, habe ich in Zell am See ‚Hochkultur‘ gemacht. Mittlerweile läuft meine Agentur sehr gut, ich vermittle die Künstler nicht nur, ich manage sie auch. An die 120 Konzerte organisiere und betreue ich im Jahr.“ resümiert Alexandra.

Alexandra Ritter hat eine abwechslungsreiche Karriere mit vielen Höhen und Tiefen hinter sich und hat sich schließlich mit ihrer eigenen Agentur verwirklicht. „Manchmal weiß man nicht, wohin der Weg führt, aber es ist wert, ihn zu gehen. Gleich dem Motto ‚Der Weg ist das Ziel‘. Ich denke, man sollte nicht zweifeln sondern es schlichtweg versuchen. Wir verhindern uns oft selbst – wir sollten unser Bewusstsein öffnen und uns die geistige Freiheit bewahren… nachdenken, forschen, rebellieren. Warum sollten wir uns etwas vorsetzen lassen? Ich würde jedem Geisteswissenschafter, jeder Geisteswissenschafterin, empfehlen selbständig zu werden, denn es entspricht unserem geisteswissenschaftlichen Denken“ ist Alexandra überzeugt.

Text: Birgit Nikzat

Der Grazer Universitätsverlag im Interview

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Der Grazer Universitätsverlag war bereits im Juni dieses Jahres am ersten WIRTSCHAFTSGEIST-Workshop beteiligt. Wir wollten wissen, inwiefern das Thema „Geisteswissenschaft-Wirtschaft-Kunst“ für den Verlag von Bedeutung ist und was sich momentan sonst noch im Verlag so tut:

Können Sie den Grazer Universitätsverlag kurz beschreiben?
Der Universitätsverlag möchte die Forschungsergebnisse der Universität Graz ins Zentrum rücken und bietet eine Plattform für universitäre Printpublikationen, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen. Zusätzlich zu wissenschaftlichen Publikationen werden im Universitätsverlag Lehrbücher und Skripten verlegt.

Sehen Sie als Universitätsverlag einen Konnex von Geisteswissenschaft, Kunst und Wirtschaft?
Geisteswissenschaften, Kunst und Wirtschaft sind sehr eng miteinander verbunden, denn geisteswissenschaftliche Studien können einen Grundstein für vernetztes Denken bieten, das in der Wirtschaft nicht nur sehr gefragt ist, sondern auch gefordert wird. Kunst ist das verbindende Element zwischen Geisteswissenschaften und Wirtschaft, denn KünstlerInnen bieten eine Perspektive, die hilft über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen. Diese drei Bereiche, Geisteswissenschaft, Kunst und Wirtschaft, verbinden sich ideal in der Produktion einer Publikation, denn hier sind kreative Ideen von GrafikerInnen und die wirtschaftliche Kraft eines Verlags gefragt, um z. B. geisteswissenschaftliche Forschungsergebnisse einer Leserschaft zugänglich zu machen.

Worin sehen Sie die Stärken der GeisteswissenschafterInnen und KünstlerInnen, die in der Wirtschaft tätig sind?

Aus persönlichen Erfahrungen konnte festgestellt werden, dass die Stärken von GeisteswissenschafterInnen und KünstlerInnen in vernetztem Denken, Eigenständigkeit und Problemlösungskompetenz liegen – Eigenschaften, die der Schlüssel zum Gelingen bzw. Erfolg eines Projekts sein können.

Der Universitätsverlag war am ersten Wirtschaftsgeist-Workshop präsent. Welchen Eindruck hatten Sie vom Workshop generell? Werden Sie auch beim nächsten Workshop am 2.12.2016 wieder dabei sein?
Der Workshop war sehr spannend und interessant, da ich in der Praxis miterleben durfte wie junge Unternehmen und Studierende aus den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Kunst gemeinsam Ideen entwickelt und neue Perspektiven gefunden haben.
Am positivsten für mich war das Feedback der Unternehmen, die den „Blick über den Tellerrand“ als erfolgsversprechend gesehen haben.
Der Universitätsverlag freut sich auf den Workshop und ist sehr gerne wieder beim Workshop dabei!

Aus welchen wissenschaftlichen Bereichen kommen die AutorInnen, die bei Ihnen publizieren?
Die AutorInnen kommen aus sehr verschiedenen Bereichen – aber man kann sagen, dass wir sehr viele Publikationen aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften haben. Einige unserer neuesten Erscheinungen:
Bairisch-österreichischer Dialekt Bairisch-österreichischer Dialekt in Literatur und Musik 1650-1900. Hierzu gibt es einen interessanten Video-Beitrag:

Eine weitere Neuerscheinung ist Auftraggeber als Träger der Landesidentität. Kunst in der Steiermark vom Mittelalter bis 1918. Zu diesem Buch gibt es hier ein Interview.

Der WIRTSCHAFTSGEIST dankt für das interessante Interview!

Lesetipp: Die oben vorgestellten Bücher aus dem Grazer Universitätsverlag:
Auftraggeber als Träger der Landesidentität. Kunst in der Steiermark vom Mittelalter bis 1918
David Franz Hobelleitner, Edgar Lein (Hrsg.)
978-3-902666-43-7__cover__coolgray
ISBN: 978-3-902666-43-7
€ 29,40

Bairisch-österreichischer Dialekt in Literatur und Musik 1650-1900. Band 42 (Allg. Wissenschaftliche Reihe)
Christian Neuhuber; Elisabeth Zehetner (Hrsg.)
bairisch-oesterreichischer-dialekt
ISBN: 978-3-7011-0349-2
€ 24,90

Bild- und Urheberrecht in Lehre und Forschung aus der Praxis für die Praxis

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Ein weiterer Veranstaltungstipp für Studierende und AbsolventInnen der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften: Fachleute der Verwertungsgesellschaften „Literar-Mechana“ und „Bildrecht“ informieren und beantworten Ihre Fragen an der Uni Graz

WAS?
In zwei Gastvorträgen werden die Themen Urheberrecht und Bildrecht im universitären Kontext näher beleuchtet. Vortragen werden Mag. Michael Kavouras von der „Literar-Mechana“ sowie Mag. Günter Schönberger und Mag. Wolfgang Mattiasch von der „Bildrecht“. Im Anschluss an jeden Vortrag haben Sie die Möglichkeit, für Sie wichtige Fragen zum Thema zu stellen.

 © Ralf Kleemann / Fotolia.com
© Ralf Kleemann / Fotolia.com

WANN & WO?
Datum und Zeit: Donnerstag, 17.11.2016, 10:30 Uhr – 13:15 Uhr
Ort: AULA der Universität Graz

PROGRAMM:
10.30-11.45 Uhr: Vortrag und Fragen zum Urheberrecht (Mag. Michael Kavouras, Literar-Mechana)
11.45-12.00 Uhr: Pause
12.00-13.15 Uhr: Vortrag und Fragen zum Bildrecht (Mag. Günter Schönberger und Mag. Wolfgang Mattiasch, Bildrecht)
Moderation: Mag. Walter Scholger, Zentrum für Informationsmodellierung (Uni Graz)

Anmeldung: ub.publikationsservices@uni-graz.at oder über die UNIGRAZonline-Visitenkarte unter „Kursangebote der UB Graz“
Informationen: Kursangebote der UB Graz

Kontakt:
Publikationsservices
UB Graz
E-Mail: ub.publikationsservices@uni-graz.at

Text: Clara Ginther, Christian Kaier, Karin Lackner

IMPULSE 2016 – Intergenerationelles Lernen

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Ein Veranstaltungstipp für unsere Wirtschaftsgeist-Leserinnen – auf jeden Fall interessant für GeisteswissenschafterInnen:
In einer Gesellschaft des langen Lebens ist es erforderlich, die Lebensumstände verschiedener Generationen, Fragen der Lebensqualität und auch der Beziehungen zwischen den Generationen und „intergenerationelles Lernen“ stärker in den Blick zu nehmen. Vor diesem Hintergrund lädt das Zentrum für Weiterbildung der Universität Graz in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Interessierte, ein, sich in dieser Veranstaltung mit aktuellen Befunden aus der Wissenschaft zum Thema „Intergenerationalität und intergenerationelles Lernen“ auseinanderzusetzen.

WAS?
Download Programm

WANN & WO?
Mittwoch, 23. November 2016
Zeit und Ort: 18.00 Uhr, Universität Graz, Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz
Anmeldung erbeten unter: weiterbildung@uni-graz.at

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Karrierewege von GeisteswissenschafterInnen – Vol. 5

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Von der Archäologie zur Außenwirtschaft

Christian Maier hat klassische Archäologie und Kunstgeschichte studiert und 1992 in klassischer Archäologie promoviert. Die Archäologie war seit jeher sein Kindheitstraum, den er sich mit dem Studium verwirklichte. Bei der beruflichen Ausübung hat man als Archäologe aber leider nur wenige Wahlmöglichkeiten, da diese überwiegend im öffentlichen Sektor liegen und dieser nur wenige Stellen bietet. „Es gibt in der Archäologie zwei grobe Bereiche, die theoretische Archäologie und die praxisorientierte“, erklärt Maier, „es gibt zwar viel Bedarf – denn überall wo etwas gebaut wird, könnte man einen Archäologen brauchen – aber es scheitert an der Finanzierung. Deswegen ist es schwierig, eine dauerhafte Position zu bekommen.

Zur Wahl stehen praktisch nur drei Optionen für Archäologen: entweder man bleibt an der Universität, arbeitet in einem Museum oder für das Bundesdenkmalamt.“ Das war für Christian Maier nach Abschluss des Studiums der Auslöser, zusätzlich eine Tourismusausbildung zu absolvieren: „Einfach von der Überlegung heraus, dass Tourismus doch mit Kultur und Archäologie eng verbunden ist“, reflektiert Maier. Nach der zweijährigen Tourismusausbildung in Krems an einem privaten Institut – die Maier in einem Jahr absolvierte – bekam er 1994 eine Stelle beim FH-Studiengang für Tourismusmanagement an der heutigen FH Krems angeboten: „So bin ich in die Tourismusschiene hinübergerutscht“. 1998 erhielt Christian Maier das Angebot zur Leitung eines privaten Bildungsinstituts in der Schweiz. „In der Schweiz gibt es ein großes Angebot an Ausbildungsformen im Tourismus. Ich bin zu einem Unternehmen gewechselt – dem IMI University Centre in Luzern – das Studenten aus Südostasien ausbildet, und war dort zuerst als Studiengangsleiter im Tourismusmanagement und später als Managing Director für Hotel- und Tourismusmanagement vom gesamten Institut tätig“, erzählt Maier. „Gleichzeitig war ich Teilhaber eines Bekleidungshandels in Österreich, bei dem wir Waren aus der Türkei nach Österreich importierten.“

Drei Jahre später bekam er die Möglichkeit, seine berufliche Laufbahn in der Türkei fortzusetzen: „Seit 2001 bin ich in Ankara als stellvertretender Österreichischer Wirtschaftsdelegierter für die Türkei und Georgien tätig. Seit Juli 2016 habe ich die Leitung des AußenwirtschaftsCenters in Ankara übertragen bekommen. Das AußenwirtschaftsCenter Ankara ist Teil des internationalen Netzwerks der Abteilung Außenwirtschaft bei der Wirtschaftskammer Österreich. Vereinfacht gesagt betreuen wir, zusammen mit einem weiteren AußenwirtschaftsCenter in Istanbul, österreichische Firmen in der Türkei und Georgien bei allen Fragen und Problemen, die sich bei einem Einstieg in einem fremden Markt ergeben.“

Dr. Christian Maier
Dr. Christian Maier

Bei seiner jetzigen Tätigkeit kommen Christian Maier seine Erfahrungen in der Privatwirtschaft zugute. „Den Vorurteilen gegenüber Geisteswissenschaftern bin auch ich begegnet, ich habe in meiner Karriere ja mehrmals den Job und die Branche gewechselt. Am Schwierigsten war jedoch der Wechsel weg von der Archäologie – das war fast wie ein Stempel. Bei der Frage nach meiner eigentlichen Ausbildung wundern sich auch heute noch viele Menschen, was man als Archäologe so alles erreichen kann“, meint Maier schmunzelnd.

Wenn Christian Maier an seine StudienkollegInnen zurückdenkt, fallen ihm nur wenige ein, die in der Archäologie bleiben konnten: „Archäologen sind leider dafür prädestiniert, nach der Ausbildung ihr Fach zu wechseln.“ Den Wechsel von der Archäologie zum Tourismus sieht Maier im Nachhinein als eine gute Entscheidung, denn: „Die Tourismuswirtschaft ist ein Dienstleistungsbereich, wo der Mensch im Vordergrund steht. Das hilft mir bei meinem jetzigen Berufsfeld in der Außenwirtschaft sehr, weil wir praktisch ein Bindeglied zwischen den Kulturen sind – und somit zwischen der österreichischen und der türkischen Geschäftswelt vermitteln. Da geht es um das Reden, Aushandeln, und vor allem darum, als Mensch präsent zu sein.“

2013 gründete Christian Maier gemeinsam mit Frau Mayer-Krauss das alumni UNI graz – Chapter Türkei und ist seitdem als Leiter ehrenamtlich für den Absolventen-Verein tätig. Zusätzlich ist er seit 2013 Gastlektor beim Master-Programm „Business in Emerging Markets“ und beim Bachelor-Programm „Management internationaler Geschäftsprozesse“ der FH Joanneum Graz.

Geisteswissenschaftlichen Studierenden möchte er den Rat geben, sich bereits während dem Studium Gedanken über ein alternatives Standbein zu machen – für den Fall, dass sie nicht im gewünschten Berufsfeld tätig werden können. Man sollte auch den Mut haben, noch einmal von vorne anzufangen, denn es bieten sich immer neue Möglichkeiten – vorausgesetzt, dass man sie auch sieht und ergreift.

Text: Birgit Nikzat

EXCELLENCE16 – Die Berufs- und Karrieremesse an der Uni Graz

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EXCELLENCE – Die Berufs- und Karrieremesse für Studierende und AkademikerInnen aller Studienrichtungen in der Steiermark. Unternehmen und Organisationen aus verschiedenen Branchen präsentieren sich als interessante ArbeitgeberInnen und ServiceanbieterInnen.

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Im Rahmen der eintägigen Messe können Studierende und Absolventinnen Top-Kontakte zu Personalverantwortlichen führender Unternehmen knüpfen, jede Menge Know-how zu den Themen Berufsfindung, Berufsorientierung und Berufseinstieg sammeln, ihren weiteren Ausbildungsanspruch definieren und ihre berufliche Zukunft planen. Das Programm bietet u. a. Vorträge und Specials, die sich speziell an Studierende der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften richten. Als besonderes Highlight empfehlen wir die NGO Sessions, wo Non-Governmental Organizations für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.

Weitere WIRTSCHAFTSGEIST-Empfehlungen
:
* Der Vortrag „Diese verdammten Kundinnen – Was brauche ich, um als ÜbersetzerIn erfolgreich zu sein?“, 13.00 Uhr, SR 03.K1
* Die Informationsveranstaltung „Arbeiten für die Vereinten Nationen“, 15.00 Uhr, HS 01.15
* Die Diskussion „MedienmacherInnen sind die neuen Rockstars“ , 15.00 Uhr, Alter Senatssaal

Mit den konkreten Angeboten für Jobs, Praktika und Traineeships leistet die EXCELLENCE auch in dieser Hinsicht einen wertvollen Beitrag zum erfolgreichen Berufseinstieg von AkademikerInnen.
In Vorträgen und Diskussionsrunden mit Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Bereichen erhalten Studierende und AbsolventInnen konkrete Antworten auf aktuelle Fragen.
Wichtig: Für die Teilnahme an den Vorträgen und am Bühnenprogramm ist aufgrund der beschränkten Raumkapazitäten eine Anmeldung erforderlich.
Der Eintritt ist frei!

WANN & WO?
Datum und Zeit: Dienstag, 8. November 2016, 9.30 – 16.00 Uhr
Ort: Hauptgebäude der Karl-Franzens-Universität Graz, Universitätsplatz 3, 8010 Graz

Weitere Informationen zum Programm gibt es hier!