Wirtschaftsgeist-Workshop

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WIRTSCHAFTSGEIST_web_
WER?
Zielgruppe:
Masterstudierende und DoktorandInnen der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und der Künste an der Karl-Franzens-Universität Graz, der Alpen-Adria Universität Klagenfurt und an der Kunstuniversität Graz.
Start-ups aus unterschiedlichen Bereichen

WAS?
Der WIRTSCHAFTSGEIST Workshop bringt Studierende der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und der Künste mit AkteurInnen aus der Wirtschaft zusammen. Studierende, die Interesse an einer wirtschaftlichen Berufsperspektive haben, treffen auf junge Unternehmen, um einander kennenzulernen und gemeinsam an einer Challenge zu arbeiten.

WOFÜR?
Es entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Während die Studierenden einen Einblick in die Wirtschaftswelt erhalten, lernen Start-ups die vielseitige Expertise von Studierenden im GSK-Bereich kennen und profitieren von deren kreativen Problemlösungsansätzen.

WIE?
Für jedes teilnehmende Start-up wird ein interdisziplinäres Studierenden-Team gebildet. Gemeinsam mit dem Start-up arbeitet jedes Team an einer Challenge. Dabei werden Lösungsansätze aus den unterschiedlichen Disziplinen kombiniert. Ein Kreativcoach gibt dabei wertvolle Impulse und vermittelt nützliche Kreativitätstechniken, um die einzelnen Workshop-Projekte zu optimieren.
Für einen entspannten Ausklang sorgen Musik, Catering und eine Literaturecke.

WANN & WO?
Freitag, 10. Juni 2016, 11.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Ort: Performancesaal der Kunstuniversität Graz, Reiterkaserne EG, Leonhardstraße 82-84, 8010 Graz
Weitere Informationen und Anmeldung: wirtschaftsgeist@uni-graz.at
Die Anmeldefrist wurde verlängert: 09. Juni 2016

Karrierewege in der Kunst – Teil 2

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Außerordentliches Engagement….

… beweist Carmen Gaggl – und das wurde nun auch offiziell gewürdigt. Die KUG- Doktorandin erhielt im Dezember vergangenen Jahres den Förderungspreis des Landes Kärnten für Volkskultur. Die gebürtige Klagenfurterin hat sich ganz dem Hackbrett verschrieben und nähert sich diesem von der praktischen wie auch von der theoretischen Seite an. Carmen unterrichtet Hackbrett im Landesmusikschulwerk Kärnten, ist Fachkoordinatorin für Hackbrett, Harfe und Zither sowie Mitglied des internationalen Ensembles für Alte Musik „L ́Arpeggiata“ mit Sitz in Paris (www.arpeggiata.com) und absolviert parallel das Doktorats-Studium am Institut für Ethnomusikologie der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Zu erwähnen sei noch, dass die ausgebildete Kulturmanagerin und Musikkinesiologin immer wieder Vorträge und Seminare hält und 12 Jahre lang Redakteurin der Quartalszeitschrift „lied.ART“ des Kärntner Volksliedwerkes war. Dass dieses außergewöhnliche Engagement bereits des Öfteren ausgezeichnet und gefördert wurde, liegt auf der Hand. Für Carmen selbst war die Verleihung des Förderpreises dennoch eine große Überraschung: „Ich habe es aus der Zeitung beziehungsweise aus dem Glückwunsch-SMS erfahren.“ Die Leidenschaft für das Hackbrett erwachte in ihr schon früh: „Das Hackbrett begleitet mich fast schon mein ganzes Leben lang. Ich bin mit 6 Jahren in eine Musikschule gegangen und hörte dort den Klang dieses Instrumentes. Ich war sofort begeistert und wollte dieses Instrument unbedingt erlernen. Dass das irgendwann einmal mein Beruf werden würde, daran hätte ich damals jedoch nie gedacht.“

Carmen Gaggl, Foto: Helmuth Weichselbraun/Kleine Zeitung
Carmen Gaggl, Foto: Helmuth Weichselbraun/Kleine Zeitung

Carmen möchte auch dazu beitragen, das Image des „Nischeninstrumentes“ ein wenig zu verändern: „Es ist mir wichtig, dieses Instrument zu positionieren und das Vorurteil, man könne darauf ja ’nur‘ Volksmusik spielen, schrittweise abzubauen – sei es durch Unterrichten, durch Konzerttätigkeit oder wissenschaftliche Arbeit.“ Durch die Verleihung des Förderungspreises wurden einerseits Hackbrett-Forscher wie auch aktive Hackbrettspieler auf Carmens Engagement aufmerksam: „Die Hackbrett-Szene ist im deutschsprachigen Raum recht überschaubar und ich denke es bereichert alle, wenn die theoretische und die praktische Seite sich ergänzen.“
In ihrer Dissertation beschäftigt sich Carmen mit den ikonografischen (bildlichen) Quellen des Gesamttypus Hackbrett/Psalterium in der Alpen-Adria-Region zwischen 1320 und 1530. Auch nach dem Doktorat möchte Carmen einen Teil ihrer Zeit der Forschung widmen: „Die Hackbrettforschung steht noch relativ am Anfang und ich möchte unbedingt weitermachen. Es gibt viel interessantes Material zum Aufarbeiten.“ Auf die Frage, wie Carmen all diese Aufgaben bewältigt meint sie: „Das frage ich mich manchmal selbst, man jongliert ständig zwischen mehreren Bereichen. Die Herausforderung an dem Ganzen ist die Organisation, das fordert natürlich. Dafür entscheidet man aber für sich selbst und ist ein Stück weit selbständiger. Ohne Unterstützung und Verständnis auf Seiten der Familie und des Freundeskreises würde es in dieser Form aber nicht umsetzbar sein.“

Text: Birgit Nikzat

Herausforderung: Wissenstransfer in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften

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Während bei den Technischen Wissenschaften und den Wirtschaftswissenschaften Patente, Erfindungen und Unternehmensausgründungen als klassische Ergebnisse von Wissenstransfer gelten, ist die Definition für die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften schwieriger. Das Wissenstransferzentrum Süd hat daher ein Projekt ins Leben gerufen, das sich darum bemüht, den Wissenstransfer in diesen Fächern genauer zu spezifizieren. Das Projekt ist am Institut für Philosophie an der Alpen-Adria-Universität angesiedelt. Projektleiterin ist Alice Pechriggl, wissenschaftliche Projektmitarbeiter sind Daniel Wutti und Markus Hayden.

18 Interviews hat Daniel Wutti mit Forscherinnen und Forschern der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften geführt, um einer Definition von Wissenstransfer in diesen Fächern nachzuspüren. Gleichzeitig ging es ihm auch darum zu eruieren, warum die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich um Wissenstransfer bemühen, welche Erfolge sie dabei verzeichnen und welche Hemmnisse sie erleben. Die Definition lässt sich laut ihm wie folgt zusammenfassen: „Wissenstransfer in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften ist Vermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Öffentlichkeit bzw. die Praxis und auch wieder zurück, unter Anderem zum Zwecke der Bewusstseinsherstellung.“ Zu betonen sei dabei, dass Wissenstransfer in diesen Fächern keine primär ökonomische Zielsetzung habe und sich vom Begriff des Wissenstransfers in technischen oder wirtschaftlichen Bereichen sowie ebenso vom Transfer von Wissen innerhalb der Scientific Community abgrenze.

Wutti führt weiter aus: „Ein bedeutender Teilbereich betrifft die Wissenschaftskommunikation, etwa die Kooperation mit Medien.“ Als Beispiele für ihre Arbeit in Sachen Wissenstransfer nannten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die „Lange Nacht der Forschung“, die „UNI für Kinder“, aber auch andere Veranstaltungsformate, die an die Öffentlichkeit gerichtet sind. Viele Forscherinnen und Forscher seien demnach im engen Kontakt mit Medien und würden eigene Aktivitäten setzen. Ein wichtiger Teilbereich sei die so genannte „Science-to-Professionals“-Arbeit: Wissenschaftliche Erkenntnisse werden direkt an die betroffene Berufsgruppe vermittelt, oft wird sogar in enger Partnerschaft mit den ProfessionalistInnen geforscht. Beispielsweise ist dies bei der Didaktikforschung der Fall, wenn Wissenstransfer an Lehrerinnen und Lehrer stattfindet. „Auch die universitäre Lehre verstehen viele als Wissenstransfer, werden doch oft alltagsrelevante bzw. gesellschaftlich relevante Themen in der Lehre behandelt oder Lehrveranstaltungen mit konkretem Praxisbezug angeboten“, so Wutti.

Viele Geistes-, Sozial- und KulturwissenschaftlerInnen, so zeigen die Ergebnisse von Wutti und Hayden, würden diese Arbeit im Bereich des Wissenstransfers als persönliche Pflicht begreifen, da es gelte, die Gesellschaft über die Forschungsarbeit zu informieren und auch zur Verbesserung gesellschaftlicher Verhältnisse beizutragen. Die Ansprache eines über die Scientific Community hinaus erweiterten Publikums erleben viele als lohnend, aber auch die Erlangung von Reputation, die Aufbesserung des eigenen Lebenslaufs oder finanzielle Interessen könnten hinter dem Engagement in Sachen Wissenstransfer stehen.

Wutti und Hayden wollen im zweiten Projektjahr nun verstärkt an Visionen und Vorschlägen arbeiten, wie Wissenstransfer zu größerer Würdigung, Wahrnehmung und Unterstützung kommen könnte. „Es geht darum, Wissenstransfer in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften sicht- und darstellbar zu machen.“ Dabei müsse über die Grenzen von klassischer „Wissenschaftskommunikation“ hinaus gedacht werden. Wissenstransfer könnte demnach beispielsweise auch bei klassischen Science-to-Science-Projekten mitgedacht und in der Folge auch gewürdigt werden.

Quelle: https://www.aau.at/blog/wissen-in-die-gesellschaft-transferieren-die-aau-im-wissenstransferzentrum-sued/

ZUKUNFTSWERKSTATT

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Aufführungen, Workshops, Coachings, Vorträge, Diskussionen

Bekannte und inspirierende Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Ländern Europas sind zu Gast an der Kunstuniversität Graz und machen die innovative Vielfalt der Musikvermittlung erlebbar.

Es werden Vorträge, Diskussionen, Workshops und Coaching angeboten, umrahmt von zwei Veranstaltungen im György-Ligeti-Saal: Am 8. März präsentiert das Quartett PLUS eins ein Programm von Stefan Wurz bis Michael Jackson unter dem Titel „American Jesus Suite“- anschließend Künstlergespräch. Und am 10. März zeigen Studierende der Kunstuniversität Graz im Abschlusskonzert ihre neuen Fähigkeiten und Erkenntnisse zur Vermittlung in einem moderierten Konzert.

Die vielfältigen Themen der ZUKUNFTSWERKSTATT umfassen u. a. „Cultural Entrepreneurship“, „Kunstvermittlung als Mission eines Konzerthauses“ und „New Audiences and Innovative Practice“.

WANN & WO?
08. – 10. März 2016
MUMUTH, Lichtenfelsgasse 14, A-8010 Graz

WEITERE INFORMATIONEN

https://www.kug.ac.at/news-veranstaltungen/news/kug-aktuell/details/article/z-u-k-u-n-f-t-s-w-e-r-k-s-t-a-t-t.html

Karriere.Praxis

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Personalverantwortliche der Medienbranche stehen Rede und Antwort
Erfahren Sie aus erster Hand, worauf es beim Berufseinstieg in der Medienbranche ankommt, welche Kompetenzen gefragt sind und was Sie im Rahmen des Auswahlprozesses erwartet.

Inhalte:
• Worauf wird bei Bewerbungen besonders geachtet?
• Welche Auswahlverfahren werden eingesetzt?
• Welche Qualifikationen sind mitzubringen?
• und vieles mehr…

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit, mit den Podiumsgästen direkt ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Details zu den Podiumsgästen folgen in Kürze.

Credit: Shutterstock
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WANN & WO
Dienstag, 07.06.2016, von 18.00 – 19.30 Uhr im Mehrzwecksaal Universitätszentrum Wall, Merangasse 70, A-8010 Graz

WEITERE INFORMATIONEN
Details und Anmeldung: https://careercenter.uni-graz.at/de/bewerberinnen/veranstaltungen/?esraSoftIdva=192038

Karrierewege in der Kunst – Teil 1

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Jedem sein Kunstwerk zuhause
Luc Döbereiner macht das möglich. Der Komponist und Forscher aus Berlin fand eine neue Art, seine Werke zu präsentieren. Luc studierte am Institut für Sonologie Den Haag und am Institut für Elektronische Musik und Akustik in Graz, wo er auch promovierte. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit kompositorischen Modellen und erforscht das Verhältnis von Klang und Klangbeschreibungen. Im Lauf seiner Karriere hat er bereits einige Stipendien und Auszeichnungen erhalten, unter anderem eine Förderung vom Wissenstransferzentrum Süd (WTZ Süd). Ziel dieser Förderung war es, die abgeschlossene Dissertation in eine populärwissenschaftliche Publikation zu überarbeiten. Luc entwickelte daraufhin Compression, eine Klanginstallation für Web-Browser, die die akustischen Gegebenheiten des Aufenthaltsortes der HörerInnen miteinbezieht. Luc hatte sich schon vor Erhalt der Förderung mit dem Gedanken auseinandergesetzt, seine Arbeit auf neue Art und Weise zu repräsentieren: „Ich finde es gut, die Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, obwohl das bei künstlerischer Forschung dann nochmals speziell schwierig ist, weil das Wissen ja sowieso – wenn man von Wissen sprechen kann – in den Arbeiten selbst verkörpert ist, oder in der künstlerischen Praxis. Ich habe mir gedacht, ich könnte, basierend auf den Klanginstallationen die Teil meiner Dissertation waren, eine Arbeit machen, die man sich online anschauen kann – man hat dann praktisch ein kleines Kunstwerk bei sich zuhause.“ Seine Arbeit wurde im Artistic Research Catalogue veröffentlicht und ist frei zugänglich. Diese Onlineplattform dient als soziales Netzwerk und Archiv künstlerischer Forschungsergebnisse und findet auch über den akademischen Rahmen hinaus große Resonanz.

Luc Döbereiner
Luc Döbereiner

Obwohl in Österreich die Kultur- und Kunstförderung vergleichsweise gut funktioniert, ist es wichtig, sich sein eigenes Netzwerk aufzubauen. Beispielsweise stellte Luc seine Arbeit auch in einer Facebook-Gruppe vor und erreichte damit ein neues Publikum, wenn auch eines, das im Musik- bzw. Kunstumfeld anzusiedeln ist.

Generell trägt die Veröffentlichung der eigenen Werke und Forschungen zu einem besseren Verständnis auf Publikumsseite bei, denn „dass die Leute nicht verstehen was ich mache, das geht mir schon relativ häufig so.“ Beispielsweise bekommt er des Öfteren die Frage gestellt, welches Instrument er denn im Hauptfach studiert habe.

In der nächsten Zeit arbeitet Luc am Deutschen Studienzentrum in Venedig, danach wird er einige Zeit mit einem Erwin Schrödinger-Stipendium in England forschen, bevor er schließlich zurück nach Graz kommt.

Wer jetzt neugierig geworden ist, der folge dem Link zu „Compression“ und zu Luc Döbereiners Homepage:
https://www.researchcatalogue.net/view/210906/210907
http://www.doebereiner.org

Text: Birgit Nikzat

Perspektive Anglistik/Amerikanistik

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Das erfolgreiche Berufsleben von AbsolventInnen nach der Studienzeit
Im Rahmen der Veranstaltung „Perspektive Anglistik/Amerikanistik“ erzählen erfahrene AbsolventInnen von ihrer täglichen Arbeit, der beruflichen Laufbahn und ihren Erfahrungen rund um das Studium. Sie vermitteln somit einen umfassenden Überblick über die Perspektiven nach Studienabschluss.

• Wie gelingt der berufliche Einstieg nach der Universität?
• Welche Erfahrungen machen AbsolventInnen meiner Studienrichtung?
• Und welche Fähigkeiten sind im Berufsalltag besonders gefordert?

Antworten auf diese Fragen – und viele weitere spannende Themen – werden bei „Perspektive Anglistik/Amerikanistik“ präsentiert und diskutiert.

Die Bekanntgabe der Podiumsgäste folgt.
Moderation: Ao.Univ.-Prof. Dr. Klaus Rieser
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Credit: Shutterstock
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WANN & WO
Dienstag, 26.04.2016, von 17.30 – 19.00 Uhr im HS 06.02, Universitätsplatz 6, EG, 8010 Graz

WEITERE INFORMATIONEN
Beschreibung: https://careercenter.uni-graz.at/de/bewerberinnen/veranstaltungen/?esraSoftIdva=192142

Eine Initiative von alumni UNI graz, Sektion Alumni English & American Studies sowie Uni Career Center.