Bildung – Ausbildung – Weiterbildung

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Zusatzqualifikationen im Rahmen des Studiums erwerben

Geisteswissenschaftliche Studien vermitteln Kompetenzen und Arbeitstechniken, die über die eigenen Fachgrenzen hinausgehen, das ist weitgehend bekannt. Diese Kenntnisse helfen Absolvent/innen dieser Studienrichtungen dabei, sich rasch in unterschiedliche Bereiche einzuarbeiten und so zu einer vielseitigen Bereicherung in Teams zu werden.

Credit: Helder Almeida/Fotolia
Credit: Helder Almeida/Fotolia

Will man in einer Branche Fuß fassen, ist es von Vorteil, wenn man zudem spezifische Qualifikationen nachweisen kann. So bietet es sich gerade für Geisteswissenschaftler/innen an, im Rahmen der frei wählbaren Lehrveranstaltung innerhalb des Studiums Zusatzqualifikationen zu erwerben. Derzeit kann man aus 13 verschiedenen Programmen wählen. Diese umfassen durchschnittlich 25 ECTS und werden mit einem offiziellen Zertifikat der Karl-Franzens-Universität Graz abgeschlossen.

Das Angebot reicht vom Erwerb von Methoden und Techniken der informationstechnologischen Verarbeitung wissenschaftlicher Quellen und Daten (Informationsmodellierung) bis zu betriebswirtschaftlichen Kenntnissen oder Einführungen in das Verlagswesen (Kulturmanagement). Man kann sich mit Fragen des IT-Rechts und digitaler Wissensrepräsentation befassen (Digitale Wissenschaften), sich praktisch mit Radio, Film oder Printmedien auseinandersetzen (Medienwissenschaft) oder eine der sechs angebotenen Sprachen lernen, was bekanntlich nicht nur die Tür zum Job, sondern die zur Welt öffnet.

Alle Infos für Interessierte finden sich unter: gewi.uni-graz.at/de/zusatzqualifikation

Credit: © Artwork: Roman Klug
Credit: Roman Klug

Karrierewege von GeisteswissenschafterInnen – Vol. 1

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Mag. Claudia Körbler, MA

Absolventin der Translationswissenschaften in den Sprachen Englisch/Spanisch/Deutsch an der Universität Graz

Zwei Jahre als Au-Pair in San Francisco, ein 7-monatiger Studienaufenthalt in Castellón de la Plana und ein Praktikum an der Österreichischen Botschaft in Washington, D.C.: Dass sich ihre Karriere auf internationalem Parkettt bewegen würde, war für Claudia Körbler schon in frühen Jahren klar. Wie sich ihr Weg hin zu ihrer derzeitigen Tätigkeit bei der Weltbank entwickelt hat und wie ihre Pläne als neue Leiterin des alumni UNI graz Chapter WASHINGTON, D.C. aussehen, verrät die gebürtige Burgenländerin im „Alumna des Monats“-Interview.

eKompetenzportfolio. Denn sie wissen, was sie tun

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Das Kompetenzprofil von AbsolventInnen geisteswissenschaftlicher Studien ist breit aufgestellt: hohe Recherche- und Textkompetenz paart sich mit logischem Denken, guter Beobachtungsgabe oder ausgeprägten kombinatorischen Fähigkeiten. Dennoch fällt es vielen GeisteswissenschaftlerInnen schwer, die eigenen Fähigkeiten am Arbeitsmarkt gezielt zur Geltung zu bringen, sprich: zu zeigen, was sie können. Eine Möglichkeit, die eigenen Kompetenzen kennenzulernen, bietet der eKompetenzportfolio Workshop der Akademie für Neue Medien und Wissenstransfer. Hier lernt man nicht nur, was die eigenen Kompetenzen sind, sondern auch wie wertvoll diese sind – gerade für den sich ständig wandelnden Arbeitsmarkt! Zudem werden die eigenen Fähigkeiten individuell und abseits von Gemeinplätzen beschrieben und elektronisch dauerhaft gesichert – auch nach Studienabschluss stehen einem so die erstellten Textbausteine für Bewerbungsverfahren zur Verfügung.

Credit: Akademie für Neue Medien und Wissenstransfer
Credit: Akademie für Neue Medien und Wissenstransfer

Die Geisteswissenschaftliche Fakultät fördert pro Semester zwei dieser Workshops, die speziell auf ihre Studierenden abgestimmt sind. So kann man für den ermäßigten Preis von € 35,- daran teilnehmen. Alle Infos zu eKompetenzportfolios und den Terminen findet man unter: http://portfolio.uni-graz.at/doku.php

Terminaviso: GEISTESWISSEN SCHAFFT WIRTSCHAFT

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Uni Graz bringt Geisteswissenschaft und Wirtschaft zusammen

Die zunehmende Vernetzung in einer immer stärker globalisierten Welt erhöht die Anforderungen an Unternehmen in Bezug auf Wettbewerb und Innovation. Daher müssen neue Strategien entwickelt und neue Wege beschritten werden. Gerade geisteswissenschaftliche Studien fördern die selbstständige Arbeit sowie das problemorientierte und vernetzte Denken, Fähigkeiten, die in diesem hochkompetitiven wirtschaftlichen Umfeld unersetzlich geworden sind. Allerdings ist die gegenseitige Wahrnehmung bisher wenig ausgeprägt und so konnte ein Know-how-Transfer allenfalls in Ansätzen entwickelt werden. Daher wollen wir Wege aufzeigen, wie die in einem geisteswissenschaftlichen Studium erworbenen Schlüsselqualifikationen mit den Anforderungen der Wirtschaft intensiver zu verknüpfen sind.

Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops führender Wirtschaftsvertreter und herausragender Doktorandinnen, fortgeschrittener Master- und Lehramtsstudierenden der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität werden anhand ausgesuchter Problemstellungen aus dem wirtschaftlichen Tagesgeschäft innovative Lösungen entwickelt. Dadurch können Potentiale für die Wirtschaft sichtbar gemacht, neue Kontakte geknüpft sowie Verbindungen zwischen Universität und Wirtschaft ausgebaut werden.

„Geisteswissen schafft Wirtschaft“ bietet ausgewählten GEWI-DoktorandInnen sowie fortgeschrittenen Master- und Lehramtsstudierenden die einmalige Gelegenheit, ihre spezifisch geisteswissenschaftlichen Kompetenzen für konkrete Problemstellungen aus der Wirtschaftswelt einzusetzen. Begleitet werden sie dabei von international erfolgreichen Managementpersönlichkeiten.

WANN & WO
Freitag, 22. April 2016, 9:00–12:00 Uhr, Workshop „Wie bewerbe ich mich richtig“ mit ausgewählten Executives, Institut für Geschichte, Attemsgasse 8, Dachgeschoss, SR 39.41
Freitag, 22. April 2016, 14:00-19:00 Uhr, „Business-Simulator“ mit international erfahrenen Executives, GEWI-Sitzungszimmer (Universitätshauptgebäude, EG )

BEWERBUNG
Tabellarisches Kurzprofil mit den wichtigsten persönlichen Daten, einem aussagekräftigen Satz zur eigenen Person und einem Foto (max. 1 Seite, Times New Roman, Schriftgröße 12, 1,5 Zeilen Abstand) bis spätestens 4. März 2016 an die Initiatorin des Events, Frau Univ.-Prof. Dr. Renate Pieper: renate.pieper@uni-graz.at.
Frau Prof. Pieper lädt die besten BewerberInnen zu einem persönlichen Auswahl-Gespräch am Freitag, 11. März 2016, ein und hält einen gemeinsames Koordinationstreffen am Montag, 14. März 2016, von 17.00 bis 18.00, ab.

Uni Graz/Lunghammer
Credit: Uni Graz/Lunghammer

„Geisteswissen schafft Wirtschaft“ ist eine Kooperation der Karl-Franzens-Universität Graz: Prof. Dr. Renate Pieper (Institut für Geschichte), Career Center, DocService, Forschungsmanagement, Dekanat der Geisteswissenschaftlichen Fakultät und der Österreichischen Hochschülerschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz, sowie Dr. Andrea Schulze-Moews (LAB Company).

Der „Wirtschaftsgeist“ stellt sich vor

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Mit dem „Wirtschaftsgeist“-Blog hat das Wissenstransferzentrum Süd eine Kommunikationsplattform für Geistes-, Sozial- und KulturwissenschafterInnen geschaffen, die Interesse an wirtschaftlichen Themen und Karriereperspektiven haben. Der Blog bietet Informationen zu aktuellen Veranstaltungen und Initiativen, um Barrieren zwischen der Wirtschaft und den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) abzubauen. Eines der Ziele ist es, die Expertise von GSK-AbsolventInnen sichtbar zu machen und einen gezielten Informationsfluss über die Anforderungen der Wirtschaft an die AbsolventInnen der GSK zu etablieren. Vielfältige Beiträge der Karl-Franzens-Universität Graz, der Kunstuniversität Graz und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt werden künftig die zunehmende Bedeutung der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften in der Wirtschaft beleuchten.