Karrierewege von GeisteswissenschaftlerInnen – Vol.13

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Die Welt sehen – das wollte David Zottler bereits als Kind. Heute ist der Geisteswissenschaftler in ganz Europa beruflich unterwegs.

Alles begann mit dem Kunstgeschichtestudium an der Karl-Franzens-Universität in Graz und einem Auslandssemester in Straßburg. „Die Zeit in Frankreich hat mich komplett verändert, plötzlich war mir ein Studium nicht mehr genug und ich inskribierte mich nach meiner Rückkehr zusätzlich noch für Geschichte und Französisch.“ David, der übrigens der erste in der Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz war, der drei Studien gleichzeitig abgeschlossen hatte, betätigte sich nebenbei ehrenamtlich für den Verein Erasmus Student Network (ESN) und betreute Incoming-Studenten aus aller Welt: „Damals in Frankreich gab es diesbezüglich wenig Infrastruktur. Deswegen wollte ich mich engagieren, um den internationalen Studierenden hier unter die Arme zu greifen.“ Bald darauf folgten weitere Auslandsaufenthalte, wie etwa ein Praktikum in Brüssel bei der EU: „Ich war der erste Geisteswissenschaftler, der das Praktikum dort bekommen hat. Ich arbeitete bei der Vertretung des Landes Steiermark in der EU, durfte dort bei vielen Meetings und Konferenzen wie etwa im EU-Parlament oder in der EU-Kommission als Repräsentant dabei sein, die für die Steiermark relevanten Informationen aufbereiten und übersetzen. Dieses Praktikum hat meine Überzeugung von der EU gestärkt. Danach lebte ich noch ein halbes Jahr als Sprachassistent in Dijon, Frankreich, und habe später auch in Paris für ein weiteres EU-Projekt gearbeitet. Mein Wissen aus den Studien konnte ich besonders bei der Sprachassistenz gut nutzen, da ich dort vor allem viele landeskundliche Themen in meinen Unterricht einfließen ließ“, meint David.

David Zottler
David Zottler

Noch während seiner Studien in Graz entschied sich David, die zweijährige Ausbildung zum Austria Guide, die berufsbegleitend am WIFI angeboten wird, zu beginnen. Diese staatliche Ausbildung befähigt nach erfolgreicher Absolvierung aller Prüfungen als Fremdenführer in ganz Österreich Führungen durchzuführen, aber auch zu organisieren und zu planen. „Bereits neben den Studien begann ich in Graz, als Austria Guide zu arbeiten“, erzählt David, „und mit der Zeit übernahm ich zusätzlich auch immer mehr Reiseleitungen. Ich habe dazu eine eigene Ausbildung als Reiseleiter absolviert, und leite und organisiere seit damals Reisen in ganz Europa. Als Reiseleiter kann prinzipiell jeder tätig sein, aber Führungen darf man nur dann anbieten, wenn man staatlich geprüfte/r FremdenführerIn ist. Dass ich beide Qualifikationen habe, was relativ selten vorkommt, erweist sich dabei für mich als großer beruflicher Vorteil.

Für diesen Job wird einem eine hohe Belastbarkeit abverlangt und die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden und viel und oft im Ausland unterwegs zu sein. Zudem ist viel Geduld und große Flexibilität nötig und ein offenes Ohr für jedes Wehwehchen: „Es muss alles im Vorfeld abgestimmt werden – Hotels, Restaurants, etc. Die Leute kommen mit allen Problemen zu einem, denn man ist oft ihr einziger Ansprechpartner. Man ist ständig mit ihnen unterwegs, das heißt die soziale Komponente ist überaus wichtig. Wenn man eine Führung anbietet, steht das Fachliche und Inhaltliche im Vordergrund und nach der Führung geht man sozusagen nach Hause. Als Reiseleiter bin ich aber beispielsweise dafür verantwortlich, die unterschiedlichsten Essensallergien zu berücksichtigen, zu wissen, wo ich im Notfall eine Nachtapotheke finde – oder ich muss im Hotel ein neues Zimmer organisieren, wenn etwas nicht passt, und vieles mehr. Das ist zwar anstrengend und verlangt ein hohes Maß an Verantwortung, aber ich liebe meine Arbeit“, schwärmt David, der seine Touren auf Deutsch, Französisch, Englisch und Spanisch durchführt. Derzeit leitet er vor allem viele Bildungsreisen, wie etwa für das amerikanische Unternehmen Road Scholar, eine der weltweit größten Lifelong Learning-Organisationen: „Hier führe und begleite ich US-Amerikaner, die sich für klassische Musik begeistern, auf thematischen Reisen, wie zum Beispiel The Great Composers of Europe, erklärt David. Aber auch in weniger bekannten Gegenden war er schon unterwegs: „Zuletzt fuhr ich mit einer Reisegruppe nach Friesland, in die Niederlande. Da muss man sich schon sehr gut vorbereiten.“

Mit den Studien an der Karl-Franzens-Universität war David prinzipiell sehr zufrieden, nur etwas mehr Internationalität und Interdisziplinarität hätte er sich gewünscht. Generell ist er davon überzeugt, dass es keinen Sinn hat, Studien nur aufgrund der sogenannten „Wirtschaftlichkeit“ auszuwählen. Demnach lautet Davids Appell: „Man sollte das studieren, was einem selbst Freude bereitet, denn nur dann ist man wirklich gut darin und wird Erfolg haben – auch sollte man offen und neugierig sein und sich vielfältig engagieren. Und was ich ganz besonders wichtig finde: jeder sollte unbedingt möglichst viele Erfahrungen im Ausland sammeln, um den persönlichen Horizont zu erweitern und Vorurteile abzubauen!“

Mag. David Zottler, BA BA
E-Mail: david.zottler.guide@gmail.com
Tel.: +43/650/6474844
Facebook: www.facebook.com/david.zottler.guide
Instagram: www.instagram.com/david.zottler.guide
Video: https://www.youtube.com/watch?v=U5LQqYXAEO0

Text: Birgit Nikzat / KUG

Die besten Tipps für ein gelungenes Bewerbungsgespräch

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Die erste Hürde ist geschafft: Sie werden zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Nun sind emotionale und soziale Kompetenz gefordert. Wie Gespräche aufgebaut sind und worauf Personalverantwortliche besonders achten, erfahren Sie in diesem Vortrag.

© shutterstock_SStockStudio
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Inhalte:

  • Ablauf des Gespräches
  • häufig gestellte Fragen – und wie man darauf antwortet
  • heikle Themen
  • richtiges Auftreten und passende Kleidung
  • Körpersprache
  • die richtige Vorbereitung

Dienstag: 20.03.2018

Uhrzeit: 15:00 – 17:00 Uhr

Ort: Career Center Veranstaltungsraum, Geidorfgürtel 21, 8010, Graz

Anmeldung

 

Science2Business Challenge 2018 – wie aus Wissen Wirtschaft wird

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Am 01. März 2018 fand die erste Science2Business Challenge im ZWI.space am Campus der Uni Graz statt.

Auf der ersten Science2Business Challenge haben ErfinderInnen der drei Universitäten (Uni Graz, TU Graz, Med Uni Graz) unter dem Dach des WTZ Süd das erste Mal gemeinsam mit Studierenden an der unternehmerischen Umsetzung ihrer brandneuen Technologien gearbeitet.

In interdisziplinären Teams wurde einen Tag lang an Ideen gebrütet und gemeinsam sogenannte Napkin Sketches entwickelt: Kurze, knappe Kernideen für eine wirtschaftliche Verwertung der Basistechnologien. Drei Kernideen wurden für jeweils eine Technologie skizziert und anschließend wurde per Voting – jede/r Teilnehmer_in hatte eine Stimme für jeweils einen Napkin Sketch – die mit dem meisten Zuspruch ausgewählt und für diese dann Ansätze eines Business Models erstellt.

GewinnerInnen der Up to Eleven Academy
GewinnerInnen der Up to Eleven Academy – v.l.n.r. Bernhard Weber (Geschäftsführer ZWI), Thomas Pickl (TU Graz), Tatiana Soto-Bermudez (Uni Graz) Michael Freidl (Forschungsmanagement und –Service/WTZ-Süd, Technologietransfer)

 

Die Technologien:

Night Vision Algorithm – Methode zur Verbesserung der Qualität von unterbelichteten Bildern (Manfred Hartbauer; Uni Graz) Die Methode verbessert den Kontrast und die Helligkeit von unterbelichteten schwarz-weiß Bildern und entfernt das Rauschen. Die Technik wurde in der Bionikforschung aus dem Verhalten der lateinamerikanischen Biene entwickelt.

Optosense – Hochauflösender, optischer Dreiachsensensor zur Steuerung von medizinischen Geräten (Christian Baumgartner, TU Graz) Ein hochsensibler Joystick, der sich jeder Zeit an ein gewünschtes Kraft- und Bewegungsspektrum anpassen kann. Er ist störungssicher gegen Strahlung und hat keine beweglichen Teile bei einer gleichzeitig extrem hohen Auflösung.

LightMatters – OptoFluidix Platform (Christian Hill; Med Uni Graz) Eine Messinstrumente-Plattform zur Analyse, Manipulation, Trennung und Charakterisierung von Nanopartikeln und nanostrukturierten Objekten. Die grundlegende Idee basiert auf dem gezielten Anstoßen nanotechnologischer Objekte mit Hilfe von Photonen-Impulsen und ihrem daraus resultierenden Bewegungsverhalten.

Die Science2Business Challenge 2018 ist eine Veranstaltungsreihe des WTZ-Süd. Das Wissenstransferzentrum Süd (WTZ Süd) sieht sich als Vermittler von Know-how und Wissen zwischen universitärer Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft und der Gesellschaft. Zum WTZ-Süd zählen die sechs Universitäten aus der Steiermark und Kärnten. Diese bündeln im WTZ Süd – gefördert vom BMWFW und aws – ihre Kompetenzen und ihr Know-how im Bereich Wissenstransfer. Durch den Zusammenschluss werden Synergien geschaffen, die Sichtbarkeit erhöht und der Zugang zu universitärem Wissen erleichtert.

Die Preise wurden zur Verfügung gestellt von ut11.net – The Company Builder for Mobile Startups sowie der Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung der Stadt Graz. Herzlichen Dank!

Ansprechperson: Michael Freidl, Forschungsmanagement und -service, Universität Graz, michael.freidl@uni-graz.at

Aus über 40 freien Wahllehrveranstaltungen in TIMEGATE wählen und individuelle Schwerpunkte setzen

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Wir möchten heute für die Studierenden der GSK/EEK auf die Veranstaltungen im Rahmen des interuniversitäre Wahlfachprogramms TIMEGATE aufmerksam machen. Das Programm bietet die Möglichkeit, spannende freie Wahlfächer zu besuchen und wichtige Zusatzqualifikationen für den zukünftigen beruflichen Weg zu erlangen. Man kann verschiedene (betriebswirtschaftliche) Perspektiven kennenlernen, ganz nach persönlichen Interessen und Bedürfnissen. Externen ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft kommen zu Wort.

© 2017 The Schubidu Quartet www.schubiduquartet.com
© 2017 The Schubidu Quartet http://www.schubiduquartet.com

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR ANMELDUNG

Anmeldezeitraum: Fr. 16.02.2018 bis Fr. 09.03.2018, first-come first-served (begrenzte Teilnahmezahl)

Anmeldung über UNIGRAZonline (Studierende, die nicht an der Uni Graz gemeldet sind, müssen sich als MitbelegerIn inskribieren, nähere Infos in der Studien- und Prüfungsabteilung unter http://studienabteilung.uni-graz.at).

Alle Informationen finden Sie unter http://unternehmensfuehrung.uni-graz.at/de/timegate/.

BWL kompakt: Praxisnahe Grundlagen für alle Fachrichtungen

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Betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind heute für sehr viele Berufsbilder Voraussetzung. Damit Studierende und JungabsolventInnen aller Fachrichtungen auf die kaufmännischen Fragestellungen des Berufsalltags vorbereitet werden, vermitteln wir Ihnen in diesem Seminar praxisnah die wichtigsten Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre. In kompakter Form lernen Sie alle wesentlichen betriebswirtschaftlichen Begriffe, Instrumente und Zusammenhänge der Unternehmenspraxis kennen. Dabei werden Ihnen die gängigsten BWL-Tools in anschaulicher und verständlicher Form durch Praxisbeispiele dargestellt. Ihre gewonnenen Kenntnisse können Sie sofort – „on the Job“ – bei Ihrer täglichen Arbeit nutzenbringend einsetzen.

© UNI for LIFE
© UNI for LIFE

Zielgruppe:
– Studierende aller Studienrichtungen der Universität Graz
– JungabsolventInnen der Universität Graz bis zu einem Jahr nach Studienabschluss

Veranstaltungstermine: 
7 Seminartage jeweils Fr von 13:00 – 17:00 und Sa von 09:00 – 17:00 Uhr

·         Fr., 02. März 2018
·         Sa., 03. März 2018
·         Fr., 09. März 2018
·         Fr., 16. März 2018
·         Sa., 17. März 2018
·         Fr., 23. März 2018
·         Sa., 24. März 2018

Kosten: EUR 490,-

Ort: UNI for LIFE, Palais Kottulinsky, Beethovenstraße 9, 8010, Graz

Abschluss:
Teilnahmebestätigung bei 80% Anwesenheit

Anmeldung und Details:
Die Anmeldung erfolgt über die Website von UNI for LIFE>>>
bis spätestens: Fr., 16. Februar 2018

Karrierewege von GeisteswissenschaftlerInnen – Vol.12

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Kreativ in der Wirtschaft

Was hat eine Geisteswissenschafterin mit der Produktion von Holzmöbeln oder Müllzerkleinerungsanlagen namens Terminator zu tun? Mag.a Margret Hausegger ist Projektmanagerin bei der Creative Industries Styria (CIS). Dort koordiniert sie ein Projekt, das zum Ziel hat, Jung und Alt Einblicke in innovative, steirische Unternehmen zu ermöglichen, damit sie Produktion live erleben können.

Margret_Hausegger / Foto: © Stephan Friesinger
Margret Hausegger / Foto: © Stephan Friesinger

Als Margret Hausegger 2003 ihr Diplomstudium Anglistik und Amerikanistik an der Karl-Franzens-Universität Graz begann, hat sie sich diesen Schritt in die Wirtschaft noch nicht vorstellen können. Die Studienwahl traf sie unmittelbar nach der Matura und hat sie bis heute nicht bereut. „Es wäre für mich keine Option gewesen, rein aus Vernunft etwas anderes zu studieren“, erklärt Margret, die sich auch für Kunstgeschichte inskribierte, dieses Studium dann aber nach einiger Zeit zugunsten der Anglistik/Amerikanistik aufgab – ausschlaggebend war die progressive Ausrichtung des Instituts für Amerikanistik.

Als Ergänzungsfach wählte sie Medienwissenschaften sowie Freifächer aus Geschichte und Germanistik. Ihr Interesse für Sprachen zeigte sich auch in der Neigung zu unterrichten und zu schreiben, weswegen sie überlegte, an der Universität zu bleiben. „Das hätte schon gut gepasst, gleichzeitig war ich aber immer offen für alle Möglichkeiten“, meint die gebürtige Wienerin.

Kommunikation als Passion

Während des Studiums – auch während eines Auslandsjahres in Irland – engagierte sich Margret in der Studienvertretung, was Ausdruck ihrer Begeisterung für Kommunikation war. Auf Kommunikation im weitesten Sinne waren auch viele Inhalte des Studiums ausgerichtet, so wurde beispielsweise Augenmerk auf Textsorten gelegt, die für einen möglichen beruflichen Kontext in den Bereichen Marketing, PR oder Medien interessant sein könnten –  sicherlich mit ein Grund, warum viele ihrer ehemaligen Mitstudierenden, die nicht Lehramt studiert haben, nach dem Studium im Kommunikationsbereich tätig wurden.

Nach Beendigung des Diplomstudiums begann Margret das Doktoratsstudium an der Amerikanistik und arbeitete nebenbei am Institut. Zusätzlich war sie als selbständige Werbetexterin für die Styria Media Group AG und für Grazer Werbeagenturen tätig und entdeckte ihre zweite Leidenschaft, nämlich Yoga zu unterrichten, was sie bis heute praktiziert. Das Doktoratsstudium hat sie letztlich abgebrochen. „Es fehlte mir das Feuer. Die Beschäftigung mit Lyrik ist zwar wunderschön, aber irgendwann fehlte dann doch die Verbindung zum Rest der Welt“, berichtet die Geisteswissenschafterin.

Aufbruch in die Kreativwirtschaft

Über eine Werbeagentur ist sie schließlich zu Creative Industries Styria GmbH gekommen, wo sie mittlerweile seit bald fünf Jahren im Projektmanagement beschäftigt ist. Konkret betreut sie das Programm „Erlebniswelt Wirtschaft – made in Styria“ und engagiert sich dabei für die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsbetrieben und der Kreativszene. Unternehmen öffnen im Zuge des Projekts in Form von Erlebnistouren ihre Türen für eine breite Öffentlichkeit. Die Touren werden von AusstellungsdesignerInnen und Werbeagenturen gestaltet. Auf ihren Arbeitsalltag angesprochen beschreibt Margret: „Mein Kollege und ich begleiten Betriebe und Kreativteams im Entstehungsprozess der Erlebnistour von der Konzeption bis zur Umsetzung. Außerdem kümmern wir uns um die Vernetzung der beteiligten Unternehmen sowie um Öffentlichkeitsarbeit und Werbemaßnahmen.“

Margret zeigt sich begeistert von der steirischen Wirtschaft: „Als Geisteswissenschafterin sieht man ja kaum Produktionsbetriebe. Wenn man aber verschiedenste Branchen kennenlernt, entwickelt man viel Wertschätzung für deren Leistungen.“ Dass sie die Welt anders sieht als zum Beispiel ein Techniker, ist ihr bewusst, etwa bei der Zusammenarbeit mit ihrem unmittelbaren Partner im Projekt, der auf der Montanuniversität in Leoben studiert hat: „Natürlich haben wir andere Zugänge und unsere Prioritäten unterscheiden sich. Im Endeffekt empfinden wir aber beide die unterschiedlichen Sichtweisen als bereichernd.“

Vom Wert anderer Sichtweisen

Außerhalb ihres direkten Arbeitsumfeldes fällt ihr gelegentlich ein gewisser Vorbehalt gegenüber GeisteswissenschafterInnen auf: „Es gibt manchmal Unverständnis bezüglich der wirtschaftlichen Relevanz eines solchen Studiums. Viele haben keine Vorstellung davon, was zum Beispiel Anglistik/Amerikanistik genau ist. Besonders Literatur- und Kulturwissenschaft sind oft relativ abstrakt. Auch ist es nicht immer leicht zu verstehen, warum es einen Unterschied macht, ob ein Text oder eine Übersetzung professionell gemacht werden. „Ich finde, es ist ausgesprochen wertvoll sich eine Zeit lang mit Dingen zu beschäftigen, die nicht unmittelbar mit dem Verdienen des Lebensunterhalts zu tun haben. Ich habe aber auch nie den Anspruch gehabt, dass mein Studium mich unmittelbar auf einen speziellen Beruf vorbereitet. Auch wenn in meiner jetzigen Tätigkeit ein Großteil des Wissens aus meinem Studium kaum gefordert ist, kann ich im beruflichen Alltag jederzeit auf meine Englischkenntnisse zurückgreifen. Wichtig ist für mich, regelmäßig neue Herausforderungen zu bekommen“, meint Margret.

Text: Birgit Nikzat

 

Alumni Career Mentoringprogramm

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Wir möchten heute gerne auf eine Info-Veranstaltung des alumni UNI graz und des Career Center aufmerksam machen. Besonders dazu ermutigen möchten wir die GSK-Studierenden/-AbsolventInnen sowie die Studierenden bzw. AbsolventInnen der Künste.

Alumni Career Mentoring
Alumni Career Mentoring

Donnerstag 18.01.2018
Uhrzeit: 16:00 – 17:00 Uhr
Ort: alumni & Career Center Veranstaltungsraum, Geisorfgürtel 21, 1.Stock, 8010, Graz
Sie sind Studierende der Uni Graz und hätten für Ihre Berufsorientierungsphase gerne eine branchenerfahrene Person zu Seite? Sie interessieren sich für das Alumni Career Mentoring-programm, wissen jedoch nicht, ob Sie sich bewerben sollen? Bevor Sie sich bewerben, möchten Sie noch ein paar Fragen klären?
Dann kommen Sie zur Infoveranstaltung und erfahren Sie wer sich für das Mentoringprogramm bewerben kann wie der Matching-Prozess abläuft
die Ziele und Nicht-Ziele des Programms Details zum Rahmenprogramm
uvm.
Anmeldung
an alumni@uni-graz.at oder careercenter@uni-graz.at