alumni UNI Graz

Veranstaltungstipp: Perspektive Geschichte

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Das erfolgreiche Berufsleben von AbsolventInnen nach der Studienzeit

Im Rahmen der Veranstaltung „Perspektive Geschichte“ erzählen erfahrene AbsolventInnen von ihrer täglichen Arbeit, der beruflichen Laufbahn und ihren Erfahrungen rund um das Studium. Sie vermitteln somit einen umfassenden Überblick über die Perspektiven nach Studienabschluss.

* Wie gelingt der berufliche Einstieg nach der Universität?
* Welche Erfahrungen machen AbsolventInnen meiner Studienrichtung?
* Und welche Fähigkeiten sind im Berufsalltag besonders gefordert?

Antworten auf diese Fragen – und viele weitere spannende Themen – werden bei „Perspektive Geschichte“ präsentiert und diskutiert.

Details zu den Podiumsgästen folgen demnächst.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

WANN & WO?
Datum: Mittwoch, 17.05.2017
Zeit: 17:30 – 19:00 Uhr
Ort: Alumni/Career Center Veranstaltungsraum, Elisabethstraße 32, 2. Stock, 8010, Graz

WEITERE INFORMATIONEN
Beschreibung: https://careercenter.uni-graz.at/de/bewerberinnen/veranstaltungen/?esraSoftIdva=213474

Eine Initiative von alumni UNI graz, Sektion alumni historiae sowie Uni Career Center.

Karrierewege von GeisteswissenschafterInnen – Vol. 5

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Von der Archäologie zur Außenwirtschaft

Christian Maier hat klassische Archäologie und Kunstgeschichte studiert und 1992 in klassischer Archäologie promoviert. Die Archäologie war seit jeher sein Kindheitstraum, den er sich mit dem Studium verwirklichte. Bei der beruflichen Ausübung hat man als Archäologe aber leider nur wenige Wahlmöglichkeiten, da diese überwiegend im öffentlichen Sektor liegen und dieser nur wenige Stellen bietet. „Es gibt in der Archäologie zwei grobe Bereiche, die theoretische Archäologie und die praxisorientierte“, erklärt Maier, „es gibt zwar viel Bedarf – denn überall wo etwas gebaut wird, könnte man einen Archäologen brauchen – aber es scheitert an der Finanzierung. Deswegen ist es schwierig, eine dauerhafte Position zu bekommen.

Zur Wahl stehen praktisch nur drei Optionen für Archäologen: entweder man bleibt an der Universität, arbeitet in einem Museum oder für das Bundesdenkmalamt.“ Das war für Christian Maier nach Abschluss des Studiums der Auslöser, zusätzlich eine Tourismusausbildung zu absolvieren: „Einfach von der Überlegung heraus, dass Tourismus doch mit Kultur und Archäologie eng verbunden ist“, reflektiert Maier. Nach der zweijährigen Tourismusausbildung in Krems an einem privaten Institut – die Maier in einem Jahr absolvierte – bekam er 1994 eine Stelle beim FH-Studiengang für Tourismusmanagement an der heutigen FH Krems angeboten: „So bin ich in die Tourismusschiene hinübergerutscht“. 1998 erhielt Christian Maier das Angebot zur Leitung eines privaten Bildungsinstituts in der Schweiz. „In der Schweiz gibt es ein großes Angebot an Ausbildungsformen im Tourismus. Ich bin zu einem Unternehmen gewechselt – dem IMI University Centre in Luzern – das Studenten aus Südostasien ausbildet, und war dort zuerst als Studiengangsleiter im Tourismusmanagement und später als Managing Director für Hotel- und Tourismusmanagement vom gesamten Institut tätig“, erzählt Maier. „Gleichzeitig war ich Teilhaber eines Bekleidungshandels in Österreich, bei dem wir Waren aus der Türkei nach Österreich importierten.“

Drei Jahre später bekam er die Möglichkeit, seine berufliche Laufbahn in der Türkei fortzusetzen: „Seit 2001 bin ich in Ankara als stellvertretender Österreichischer Wirtschaftsdelegierter für die Türkei und Georgien tätig. Seit Juli 2016 habe ich die Leitung des AußenwirtschaftsCenters in Ankara übertragen bekommen. Das AußenwirtschaftsCenter Ankara ist Teil des internationalen Netzwerks der Abteilung Außenwirtschaft bei der Wirtschaftskammer Österreich. Vereinfacht gesagt betreuen wir, zusammen mit einem weiteren AußenwirtschaftsCenter in Istanbul, österreichische Firmen in der Türkei und Georgien bei allen Fragen und Problemen, die sich bei einem Einstieg in einem fremden Markt ergeben.“

Dr. Christian Maier
Dr. Christian Maier

Bei seiner jetzigen Tätigkeit kommen Christian Maier seine Erfahrungen in der Privatwirtschaft zugute. „Den Vorurteilen gegenüber Geisteswissenschaftern bin auch ich begegnet, ich habe in meiner Karriere ja mehrmals den Job und die Branche gewechselt. Am Schwierigsten war jedoch der Wechsel weg von der Archäologie – das war fast wie ein Stempel. Bei der Frage nach meiner eigentlichen Ausbildung wundern sich auch heute noch viele Menschen, was man als Archäologe so alles erreichen kann“, meint Maier schmunzelnd.

Wenn Christian Maier an seine StudienkollegInnen zurückdenkt, fallen ihm nur wenige ein, die in der Archäologie bleiben konnten: „Archäologen sind leider dafür prädestiniert, nach der Ausbildung ihr Fach zu wechseln.“ Den Wechsel von der Archäologie zum Tourismus sieht Maier im Nachhinein als eine gute Entscheidung, denn: „Die Tourismuswirtschaft ist ein Dienstleistungsbereich, wo der Mensch im Vordergrund steht. Das hilft mir bei meinem jetzigen Berufsfeld in der Außenwirtschaft sehr, weil wir praktisch ein Bindeglied zwischen den Kulturen sind – und somit zwischen der österreichischen und der türkischen Geschäftswelt vermitteln. Da geht es um das Reden, Aushandeln, und vor allem darum, als Mensch präsent zu sein.“

2013 gründete Christian Maier gemeinsam mit Frau Mayer-Krauss das alumni UNI graz – Chapter Türkei und ist seitdem als Leiter ehrenamtlich für den Absolventen-Verein tätig. Zusätzlich ist er seit 2013 Gastlektor beim Master-Programm „Business in Emerging Markets“ und beim Bachelor-Programm „Management internationaler Geschäftsprozesse“ der FH Joanneum Graz.

Geisteswissenschaftlichen Studierenden möchte er den Rat geben, sich bereits während dem Studium Gedanken über ein alternatives Standbein zu machen – für den Fall, dass sie nicht im gewünschten Berufsfeld tätig werden können. Man sollte auch den Mut haben, noch einmal von vorne anzufangen, denn es bieten sich immer neue Möglichkeiten – vorausgesetzt, dass man sie auch sieht und ergreift.

Text: Birgit Nikzat

Karriere.Talk

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Tote Hose am Arbeitsmarkt – Was tun?
Im Rahmen der diesjährigen Diskussion geben ExpertInnen wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Strategie, gerade wenn Jobportale und Zeitungen nicht die Fülle an Stellenageboten versprechen, die es vor ein paar Jahren noch gab.

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Fragen:
• Was tun, wenn keine (passenden) Stellenangebote vorhanden sind?
• Wann und wie machen Initiativbewerbungen Sinn?
• Ist Selbstständigkeit eine passende Alternative zu einem fehlenden Jobangebot?

Am Podium zu Gast:
DI(FH) Harald Gorucan, MSc, Leiter Konzern Personalmanagement, Saubermacher Dienstleistungs AG
Doria Pfob, Karrierecoach und Ideen-Insel
Mag. Bernhard Weber, Geschäftsführer des Science Park Graz

Details und Anmeldung: https://careercenter.uni-graz.at/de/bewerberinnen/veranstaltungen/?esraSoftIdva=192247
Die Teilnahme ist kostenfrei.

WANN & WO
Montag, 30.05.2016, 17.00 – 18.30 Uhr im SZ 15.21, Universitätsstraße 15 Bauteil A, 2.OG, A-8010 Graz

Credit: Shutterstock
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Perspektive Anglistik/Amerikanistik

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Das erfolgreiche Berufsleben von AbsolventInnen nach der Studienzeit
Im Rahmen der Veranstaltung „Perspektive Anglistik/Amerikanistik“ erzählen erfahrene AbsolventInnen von ihrer täglichen Arbeit, der beruflichen Laufbahn und ihren Erfahrungen rund um das Studium. Sie vermitteln somit einen umfassenden Überblick über die Perspektiven nach Studienabschluss.

• Wie gelingt der berufliche Einstieg nach der Universität?
• Welche Erfahrungen machen AbsolventInnen meiner Studienrichtung?
• Und welche Fähigkeiten sind im Berufsalltag besonders gefordert?

Antworten auf diese Fragen – und viele weitere spannende Themen – werden bei „Perspektive Anglistik/Amerikanistik“ präsentiert und diskutiert.

Die Bekanntgabe der Podiumsgäste folgt.
Moderation: Ao.Univ.-Prof. Dr. Klaus Rieser
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Credit: Shutterstock
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WANN & WO
Dienstag, 26.04.2016, von 17.30 – 19.00 Uhr im HS 06.02, Universitätsplatz 6, EG, 8010 Graz

WEITERE INFORMATIONEN
Beschreibung: https://careercenter.uni-graz.at/de/bewerberinnen/veranstaltungen/?esraSoftIdva=192142

Eine Initiative von alumni UNI graz, Sektion Alumni English & American Studies sowie Uni Career Center.

Karrierewege von GeisteswissenschafterInnen – Vol. 1

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Mag. Claudia Körbler, MA

Absolventin der Translationswissenschaften in den Sprachen Englisch/Spanisch/Deutsch an der Universität Graz

Zwei Jahre als Au-Pair in San Francisco, ein 7-monatiger Studienaufenthalt in Castellón de la Plana und ein Praktikum an der Österreichischen Botschaft in Washington, D.C.: Dass sich ihre Karriere auf internationalem Parkettt bewegen würde, war für Claudia Körbler schon in frühen Jahren klar. Wie sich ihr Weg hin zu ihrer derzeitigen Tätigkeit bei der Weltbank entwickelt hat und wie ihre Pläne als neue Leiterin des alumni UNI graz Chapter WASHINGTON, D.C. aussehen, verrät die gebürtige Burgenländerin im „Alumna des Monats“-Interview.