Grazer Universitätsverlag

Magischer Wissenstransfer an der Uni Graz

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Zauberkünstler Paul Sommersguter führt durch einen Abend mit Buchpräsentationen und mehr
Ein WIRTSCHAFTSGEIST-Veranstaltungstipp: Der Grazer Universitätsverlag lädt Sie gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern Leykam Verlag und Unipress Verlag herzlich zu einem magischen Abend ein, der ganz im Zeichen von „Wissen verlegen!“ steht. Der Zauberkünstler Paul Sommersguter führt Sie durch den Abend, bei dem es Präsentationen, Büchertische und einen netten Ausklang mit Buffet gibt.

WO?
Ort: AULA der Universität Graz, Universitätsplatz 3, 8010 Graz

WANN?
Datum und Zeit: Mittwoch, 14.12.2016, 17.00 Uhr

Download Programm

Der Grazer Universitätsverlag im Interview

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Der Grazer Universitätsverlag war bereits im Juni dieses Jahres am ersten WIRTSCHAFTSGEIST-Workshop beteiligt. Wir wollten wissen, inwiefern das Thema „Geisteswissenschaft-Wirtschaft-Kunst“ für den Verlag von Bedeutung ist und was sich momentan sonst noch im Verlag so tut:

Können Sie den Grazer Universitätsverlag kurz beschreiben?
Der Universitätsverlag möchte die Forschungsergebnisse der Universität Graz ins Zentrum rücken und bietet eine Plattform für universitäre Printpublikationen, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen. Zusätzlich zu wissenschaftlichen Publikationen werden im Universitätsverlag Lehrbücher und Skripten verlegt.

Sehen Sie als Universitätsverlag einen Konnex von Geisteswissenschaft, Kunst und Wirtschaft?
Geisteswissenschaften, Kunst und Wirtschaft sind sehr eng miteinander verbunden, denn geisteswissenschaftliche Studien können einen Grundstein für vernetztes Denken bieten, das in der Wirtschaft nicht nur sehr gefragt ist, sondern auch gefordert wird. Kunst ist das verbindende Element zwischen Geisteswissenschaften und Wirtschaft, denn KünstlerInnen bieten eine Perspektive, die hilft über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen. Diese drei Bereiche, Geisteswissenschaft, Kunst und Wirtschaft, verbinden sich ideal in der Produktion einer Publikation, denn hier sind kreative Ideen von GrafikerInnen und die wirtschaftliche Kraft eines Verlags gefragt, um z. B. geisteswissenschaftliche Forschungsergebnisse einer Leserschaft zugänglich zu machen.

Worin sehen Sie die Stärken der GeisteswissenschafterInnen und KünstlerInnen, die in der Wirtschaft tätig sind?

Aus persönlichen Erfahrungen konnte festgestellt werden, dass die Stärken von GeisteswissenschafterInnen und KünstlerInnen in vernetztem Denken, Eigenständigkeit und Problemlösungskompetenz liegen – Eigenschaften, die der Schlüssel zum Gelingen bzw. Erfolg eines Projekts sein können.

Der Universitätsverlag war am ersten Wirtschaftsgeist-Workshop präsent. Welchen Eindruck hatten Sie vom Workshop generell? Werden Sie auch beim nächsten Workshop am 2.12.2016 wieder dabei sein?
Der Workshop war sehr spannend und interessant, da ich in der Praxis miterleben durfte wie junge Unternehmen und Studierende aus den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Kunst gemeinsam Ideen entwickelt und neue Perspektiven gefunden haben.
Am positivsten für mich war das Feedback der Unternehmen, die den „Blick über den Tellerrand“ als erfolgsversprechend gesehen haben.
Der Universitätsverlag freut sich auf den Workshop und ist sehr gerne wieder beim Workshop dabei!

Aus welchen wissenschaftlichen Bereichen kommen die AutorInnen, die bei Ihnen publizieren?
Die AutorInnen kommen aus sehr verschiedenen Bereichen – aber man kann sagen, dass wir sehr viele Publikationen aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften haben. Einige unserer neuesten Erscheinungen:
Bairisch-österreichischer Dialekt Bairisch-österreichischer Dialekt in Literatur und Musik 1650-1900. Hierzu gibt es einen interessanten Video-Beitrag:

Eine weitere Neuerscheinung ist Auftraggeber als Träger der Landesidentität. Kunst in der Steiermark vom Mittelalter bis 1918. Zu diesem Buch gibt es hier ein Interview.

Der WIRTSCHAFTSGEIST dankt für das interessante Interview!

Lesetipp: Die oben vorgestellten Bücher aus dem Grazer Universitätsverlag:
Auftraggeber als Träger der Landesidentität. Kunst in der Steiermark vom Mittelalter bis 1918
David Franz Hobelleitner, Edgar Lein (Hrsg.)
978-3-902666-43-7__cover__coolgray
ISBN: 978-3-902666-43-7
€ 29,40

Bairisch-österreichischer Dialekt in Literatur und Musik 1650-1900. Band 42 (Allg. Wissenschaftliche Reihe)
Christian Neuhuber; Elisabeth Zehetner (Hrsg.)
bairisch-oesterreichischer-dialekt
ISBN: 978-3-7011-0349-2
€ 24,90

Bild- und Urheberrecht in Lehre und Forschung aus der Praxis für die Praxis

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Ein weiterer Veranstaltungstipp für Studierende und AbsolventInnen der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften: Fachleute der Verwertungsgesellschaften „Literar-Mechana“ und „Bildrecht“ informieren und beantworten Ihre Fragen an der Uni Graz

WAS?
In zwei Gastvorträgen werden die Themen Urheberrecht und Bildrecht im universitären Kontext näher beleuchtet. Vortragen werden Mag. Michael Kavouras von der „Literar-Mechana“ sowie Mag. Günter Schönberger und Mag. Wolfgang Mattiasch von der „Bildrecht“. Im Anschluss an jeden Vortrag haben Sie die Möglichkeit, für Sie wichtige Fragen zum Thema zu stellen.

 © Ralf Kleemann / Fotolia.com
© Ralf Kleemann / Fotolia.com

WANN & WO?
Datum und Zeit: Donnerstag, 17.11.2016, 10:30 Uhr – 13:15 Uhr
Ort: AULA der Universität Graz

PROGRAMM:
10.30-11.45 Uhr: Vortrag und Fragen zum Urheberrecht (Mag. Michael Kavouras, Literar-Mechana)
11.45-12.00 Uhr: Pause
12.00-13.15 Uhr: Vortrag und Fragen zum Bildrecht (Mag. Günter Schönberger und Mag. Wolfgang Mattiasch, Bildrecht)
Moderation: Mag. Walter Scholger, Zentrum für Informationsmodellierung (Uni Graz)

Anmeldung: ub.publikationsservices@uni-graz.at oder über die UNIGRAZonline-Visitenkarte unter „Kursangebote der UB Graz“
Informationen: Kursangebote der UB Graz

Kontakt:
Publikationsservices
UB Graz
E-Mail: ub.publikationsservices@uni-graz.at

Text: Clara Ginther, Christian Kaier, Karin Lackner

Wirtschaftsgeist-Workshop

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WER?
Zielgruppe:
Masterstudierende und DoktorandInnen der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und der Künste an der Karl-Franzens-Universität Graz, der Alpen-Adria Universität Klagenfurt und an der Kunstuniversität Graz.
Start-ups aus unterschiedlichen Bereichen

WAS?
Der WIRTSCHAFTSGEIST Workshop bringt Studierende der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und der Künste mit AkteurInnen aus der Wirtschaft zusammen. Studierende, die Interesse an einer wirtschaftlichen Berufsperspektive haben, treffen auf junge Unternehmen, um einander kennenzulernen und gemeinsam an einer Challenge zu arbeiten.

WOFÜR?
Es entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Während die Studierenden einen Einblick in die Wirtschaftswelt erhalten, lernen Start-ups die vielseitige Expertise von Studierenden im GSK-Bereich kennen und profitieren von deren kreativen Problemlösungsansätzen.

WIE?
Für jedes teilnehmende Start-up wird ein interdisziplinäres Studierenden-Team gebildet. Gemeinsam mit dem Start-up arbeitet jedes Team an einer Challenge. Dabei werden Lösungsansätze aus den unterschiedlichen Disziplinen kombiniert. Ein Kreativcoach gibt dabei wertvolle Impulse und vermittelt nützliche Kreativitätstechniken, um die einzelnen Workshop-Projekte zu optimieren.
Für einen entspannten Ausklang sorgen Musik, Catering und eine Literaturecke.

WANN & WO?
Freitag, 10. Juni 2016, 11.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Ort: Performancesaal der Kunstuniversität Graz, Reiterkaserne EG, Leonhardstraße 82-84, 8010 Graz
Weitere Informationen und Anmeldung: wirtschaftsgeist@uni-graz.at
Die Anmeldefrist wurde verlängert: 09. Juni 2016

GEWI Wissenstransfer im Netz

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Dialect Cultures. Datenbank bairisch-österreichischer Mundartkunst vor 1800

Die Datenbank GAMS ist ein erfolgreiches Beispiel für Wissenstransfer im Bereich der Geisteswissenschaften. Sie macht Dialektkunst als ‚work in progress‘ für eine breite Öffentlichkeit zugänglich.

Die Literarisierung von Mundart erlebte bereits vor 1800 eine erste Blüte und es entstand eine Fülle an inhaltlich, formal und funktional unterschiedlichen Texten. Das Projekt Dialect Cultures erschließt und führt bestehende Forschungsergebnisse und historische Quellen zusammen. Materialgrundlage bildet eine umfassende Sammlung von historischen literarischen Texten und Notenmaterialien aus handschriftlichen oder gedruckten Quellen. Dieses Korpus liegt nun gebündelt, strukturiert und vernetzt vor und soll für ein breites Publikum nutzbar sein.

Teammitglieder Dialect Cultures:
Priv.-Doz. Mag. Dr. Christian Neuhuber
Elisabeth Zehetner, Bakk. BA, MA
Mag. Stefanie Edler
Katharina Forstner, BA
Mag. Dr. Peter Deinhammer
Dipl.-Ing. Alexander Nussbaumer

Forschungsergebnisse und eine Auswahl an Dialektkunst sind im Band Bairisch-österreichischer Dialekt in Literatur und Musik 1650–1900 enthalten, der im Grazer Universitätsverlag erschienen ist:
csm_Bairisch-oesterreichischer_Dialekt_f0ec460ef2